Genossenschaft - wieso?

Lorenz Räss

Was haben Coop, Migros und Mobility Carsharing gemeinsam? Es sind nicht nur wichtige Player auf dem Schweizer Markt, die drei Unternehmen sind auch alle als Genossenschaft organisiert. Warum Südland den selben Weg wählt und was das für Sie bedeutet.

Was ist eine Genossenschaft?

Anders als eine Aktiengesellschaft (AG), welche sich vor allem durch Gewinnstreben und (hoffentlich) regelmässige Dividendenausschüttungen auszeichnet, geht es bei einer Genossenschaft um die Unterstützung seiner Mitglieder, ganz nach dem Motto «Hilfe zur Selbsthilfe». Im Vergleich zu einer klassischen AG unterliegt eine Genossenschaft weniger den teils erheblichen Marktschwankungen und kann vielmehr eine nachhaltige Strategie verfolgen.

Ihr Ziel es also nicht, möglichst viel Gewinn zu erzielen, sondern die Bedürfnisse der Genossenschafter langfristig zu erfüllen.

Wie sieht das bei Südland aus?

Dass es bei Südland in erster Linie um den Menschen als Patienten geht und nicht primär um schwarze Zahlen, zeigt sich bereits in seiner Organisation. Diese ist in drei Gesellschaften aufgeteilt, welche je eine spezielle Aufgabe wahrnehmen. Während es bei der «Südland Stiftung» darum geht, die Werte für die Patientenbetreuung sicherzustellen, ist die «Südland Health AG» für die medizinische Versorgung vor Ort verantwortlich, leitet also das operative Geschäft. Schliesslich können sich die Patienten in der «Südland Genossenschaft» aktiv einbringen und so die Zukunft von Südland mitgestalten.

Damit Südland nicht zum Jonglierball der Interessen der finanzstärksten Aktionäre wird, gehören die Aktien der Südland Stiftung und der Südland Genossenschaft. So wird sichergestellt, dass die Werte in der ganzen Südland-Gruppe voll zum Tragen kommen und nicht durch andere Aktionäre ausgehebelt werden. Zudem haben die Patienten durch die Genossenschaft erheblichen Einfluss auf Südland’s stetige Weiterentwicklung. Im Gegensatz zu den heute vorherrschenden Gesellschaftsstrukturen bekannter Akteure im Gesundheitswesen geht Südland mit diesem Modell einen neuen Weg.

Mehr Informationen zu den Beteiligten und die Grafik der Organisationsstruktur

Welche Vorteile bietet mir die Südland Genossenschaft?

Da Südland den Patienten gehört, sind neue Mitglieder jederzeit willkommen. Dies geschieht durch Erwerb mindestens eines Anteilscheins im Wert von CHF 100.-. Weil eine Genossenschaft demokratisch aufgebaut ist, haben alle die gleichen Rechte und Pflichten, unabhängig von der Anzahl Anteilscheine. Laut den Statuten der Südland Genossenschaft ist jede persönliche Haftung oder Nachschusspflicht ausgeschlossen; für die Verbindlichkeiten haftet also nur die Genossenschaft.

Ist man einmal GenossenschafterIn, 

  • trägt man das Anliegen von Südland mit, 
  • kann seine Meinung und Ideen einbringen und am Leben von Südland teilnehmen, 
  • erhält regelmässig Informationen zu Gesundheitsthemen 
  • und profitiert von Sonderangeboten bei Südland Ärztezentren und angeschlossenen Partnern.

Wie werde ich Teil der Südland Genossenschaft?

Ihren Anteilsschein können Sie hier online bestellen. Sobald die Zahlung erfolgt und bestätigt ist, ist man Südland GenossenschafterIn. Weitere Informationen finden Sie in den Statuten der Südland Genossenschaft oder in unserer Broschüre. Um keine Neuigkeiten zu verpassen, können Sie zudem den Südletter abonnieren.

Wir freuen uns auf Sie!

Autor: Lorenz Räss, Rechtsanwalt in Bern und Südland Genossenschafter

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